Overalls

Schutzoverall – eine hygienische Lösung in vielen Arbeitsbereichen

Wer Kontakt mit Kranken hat, kommt schnell auch mit infektiösen Tröpfchen in Kontakt. Eine gute Schutzkleidung unterstützt die Minimierung des Infektionsrisikos. Neben den unterstützenden Hilfsmitteln wie Handschuhen sowie Mund- und Nasenschutz stehen dazu auch diverse Varianten von schützender Kleidung in Form von Schürzen oder Schutzoveralls zur Verfügung. Wo ein Zweiteiler aus Oberteil und Hose gefährliche offene Schlitze lassen könnte, ermöglicht ein Overall einen kompletten Schutz von oben bis unten. Durch die Kapuze mit Gummizug schauen auch keine Haare heraus. Enge Bündchen an Armen und Beinen dienen für einen perfekten Sitz. Könnte bei der Tätigkeit eine Kontamination der eigenen Arbeitskleidung auftreten, hilft eine solche Einmalschutzkleidung, sich vor gefährlichen Erregern aber auch vor Staub und der Durchfeuchtung eigener Kleidung zu schützen. Der abweisende Schutzanzug kann je nach Arbeit und Gefahrenpotenzial passend gewählt werden. Hinterher wird der Schutzkittel unkompliziert entsorgt. 

Schutz für den Arbeitenden und die Umgebung

In zahlreichen Arbeitsbereichen greift man inzwischen auf die vollständigen Schutzanzüge zurück. Sie eignen sich hervorragend, um die Person, aber auch seine Umgebung zu schützen. Einerseits ist der Arbeitende rundum gesichert vor Staub, Krankheitserregern oder Chemikalien. Andererseits wird das Arbeitsumfeld vor Hautschuppen, Haaren oder Straßenschmutz von Schuhen geschützt. Speziell gefertigte Nähte, Arm-und Beinabschlüsse sorgen für eine Undurchlässigkeit kleinster Partikel. In einen Overall ist man schnell hineingeschlüpft, Reißverschluss zu und Kapuze überziehen. Fertig. Mit Hand-und Gesichtsschutz kombiniert ist der Rundumschutz komplett. 

Korrekter Gebrauch von Schutzkleidung

Eine persönliche hochwertige Schutzausrüstung dient dem Eigenschutz und vermeidet eine Keimverschleppung. Allerdings nur durch das korrekte Anlegen, Tragen, Ausziehen und Entsorgen entsteht ein wirklicher Infektionsschutz. Gerade beim Entkleiden ist die Kontaminationsgefahr am höchsten. Die Handschuhe und der Gesichtsschutz sollten daher zuletzt entfernt werden, um eine direkte Berührung der Anzugaußenflächen zu verhindern. Im Anschluss müssen die Hände gründlich desinfiziert und mit Wasser und Seife gereinigt werden. Ein sorgsamer Umgang mit dem Komplettanzug ist wichtig. Je nach Anwendung können regelmäßig zu absolvierende Übungen notwendig sein, um Fehler und damit schwerwiegende Folgen im Ernstfall zu vermeiden.

Unterschiedliche Kategorien von Schutzanzügen

Die erregerabweisenden Anzüge werden nach speziellen Richtlinien produziert und auch klassifiziert. Es werden drei Kategorie-Einstufungen unterschieden: Kategorie I sind Schutzanzüge, die Risiken umfassen, die keine permanente oder vorübergehende Gesundheitsgefährdung verursachen. Üblicherweise sind sie lediglich wasser- und staubdicht. Anzüge der Kategorie II sind zur Gefahrenvermeidung, die nicht in Kategorie I und III abgedeckt sind. Kategorie III bietet den stärksten Schutz vor gesundheitlichen Schäden. Diese flüssigkeitsabweisende, blut- und virendichte Schutzkleidung ist eine ausgezeichnete Barriere vor Erregern und gefährlichen Keimen. Die klare Unterteilung in die verschiedenen Kategorien hilft, den richtigen Schutzanzug für den passenden Einsatzzweck herauszufinden. Bevor man daher einen Anzug wählt, sollte klar sein, für welchen Gefahrenbereich er genutzt wird.

Schutzoverall bieten einen ungehinderten Einsatz

In einem nach gängigen Richtlinien geprüften Anzug kann man sich bei der Arbeit von Kopf bis Fuß geschützt fühlen und auf die Arbeit konzentrieren. Die atmungsaktive Einwegkleidung erlaubt ein bequemes Hantieren ohne Sorgen um unzureichenden Schutz. Sie bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in den hygienischen Bereichen der Medizin, Forschung, Industrie und Gastronomie. Das reißfeste Gewebe ermöglicht durch die Form eines einteiligen Overalls mit dichtem Gesichtsabschluss einen Schutz ohne Verrutschen mit komfortabler Bewegungsfreiheit aufgrund einer ergonomischen Passform. Ergänzt durch einen entsprechenden Mund-Nasenschutz, einen Augenschutz und Schutzhandschuhe dient diese Schutzkleidung für einen erfolgreichen Rundumschutz.

Richtiges Arbeiten in einem Schutzanzug

Die Anzüge sind zwar atmungsaktiv, bei sehr langem Tragen oder bei hohen Temperaturen kann das Arbeiten darin aber durchaus anstrengend werden. Darunter leidet die Konzentrationsfähigkeit und man macht leichter Fehler. Das könnte bei einem Einsatz für andere und für einen selbst gefährlich werden. Gerade nach einer langen Tätigkeit führt mangelnde Konzentration zu einem unsachgemäßen Ausziehen des Overalls und damit zu einer gefährlichen Kontamination. Daher sind rechtzeitige und regelmäßige Pausen wichtig, um sich von der Arbeit mit Schutzoverall zu erholen. Dieser sollte für die Pause ausgezogen und nach der Pause ein neuer angezogen werden. Es wird dadurch zwar mehr Schutzkleidung benötigt, trägt aber zu einem immensen Schutz aller Beteiligten bei.

Fazit

Die strapazierfähigen Overalls dienen nicht nur zum lückenlosen Schutz von Mensch und Bekleidung, sondern sorgen auch für Hygiene in Laboratorien, in der Industrie oder der Medizin. Nach dem Einsatz wird er unkompliziert entsorgt. Der Einweganzug ist in diversen Ausführungen und Größen erhältlich und somit universell zum sicheren Schutz einsetzbar.